Praxis für Kieferorthopädie Dr. Matthias Rymann, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, Mitglied SSO

Feste Zahnspangen

Festsitzende Zahnspangen

Gewisse Zahnfehlstellungen können mit herausnehmbaren Zahnspangen nicht adäquat oder wunschgemäss korrigiert werden. In solchen Fällen kommen festsitzende Zahnspangen aus Metall oder Keramik zum Einsatz. Festsitzende Zahnspangen sind beispielsweise die Forcierte Dehnung oder die fixe Apparatur (Brackets).

Praxis Dr. Matthias Rymann, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie (CH), Mitglied SSO, Kriens/Luzern | Kieferorthopädie

Mit einer sogenannten Forcierten Dehnung wird der Oberkiefer gedehnt, wenn dieser im Vergleich zum Unterkiefer zu schmal ist. Der Oberkiefer lässt sich bis zum Alter von zirka 13 Jahren dehnen. Danach verknöchert die Gaumennaht im Oberkiefer und eine Dehnung ist nur noch mit Hilfe eines kieferchirurgischen Eingriffs möglich.

Einzelzahnstellungen und die Stellung der Zähne im Oberkiefer zu jenen im Unterkiefer können heute sehr präzise mit fixen Apparaturen justiert werden. Zum Einsatz kommen dabei Brackets und je nach Bedarf zusätzlich Gummizüge.

Festsitzende Zahnspangen

Bei Erwachsenen können auf Wunsch auch weisse Keramikbrackets verwendet werden, die farblich den Zähnen angepasst sind.

Festsitzende Zahnspangen müssen meistens zirka zwei Jahre getragen werden. Die exakte Dauer hängt vom Ausmass der ausgeführten Zahnbewegungen ab.

Während der Tragezeit ist auf eine gründliche und regelmässige Zahnpflege und Mundhygiene zu achten.

Um den Erfolg der Behandlung sicherzustellen und das erreichte Resultat zu stabilisieren, ist die Eingliederung von Haltedrähten (Retainern) nach dem Herausnehmen der festen Zahnspangen unerlässlich. Zum gleichen Zweck wird manchmal zusätzlich nach Behandlungsende eine abnehmbare Zahnspange verordnet, die während eines Jahres getragen wird.

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